Irland setzt auf Wassserkraft


Foto: fotolia

(23.06.11) 2/3 der Fläche unseres Planeten wird bedeckt durch die Ozeane. Spätestens seit der Katastrophe in Fukushima überlegen die Menschen, welches der beste Weg zur Stromgewinnung für Meeresanlieger sein könnte. Irland gibt jetzt mit dem Bau von weiteren Gezeitenkraftwerken die Antwort darauf.

Gezeitenkratwerke sind etwa doppelt so teuer wie vergleichbare Offshore-Windparks, haben aber auch Vorteile: Um die 6.000 Megawattstunden pro Jahr, die Seagen erzeugt, aus einer Offshore-Windanlage zu gewinnen, müsste man knapp die doppelte Leistung installieren. Die Meeresenergie ist dabei besser kalkulierbar als Wind- oder Sonnenenergie, weil Gezeiten- und andere Meeresströmungen sich gut vorhersagen lassen. Die Anlage Seagen ist bereits seit 2008 am Netz.